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Shalom,
hier im Norden Deutschland ist es seit Wochen nicht nur überwiegend stürmisch ( ein Sturm löst den nächsten ab), es regnet auch extrem viel.
Vor kurzem bin ich auf einen Außendeich, der direkt an der Nordsee liegt, gewesen. Es war eigentlich ein nicht so stürmischer Tag, doch als ich oben auf der Deichkrone angekommen bin hat mich der Wind fast von den Füßen gerissen. Der Deich, der dort kein Grasdeich sondern ein Teerdeich ist, ist von der Nässe sehr rutschig gewesen. Es war schon ein nachhaltiges Erlebnis, denn zum einen bin ich in dieser Region aufgewachsen und kenne somit die “Gefahren” und zum anderen ist es dennoch so gewesen, dass ich spürte, das es nicht gut ist, dort oben, alleine auf der Deichkrone in diesem starken Wind zu stehen. Ich wurde daran erinnert, dass es weise ist, nicht alleine zu “stehen”.
Dieses “Bild” möchte ich Euch allen sehr gerne weitergeben – denn es ist doch so, dass wir in “stürmischen” Zeiten sind.Wenn es irgendetwas geben sollte, um einen aktiveren Austausch in Gang zu bringen, dann wären wir Euch dankbar, wenn Ihr es uns wissen lassen würdet.
Das wir respektvoll, auf Augenhöhe und vor allem in Liebe miteinander umgehen, dass ist, so denke ich, selbstverständlich.Shalom
Melanie
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